Manuelle Therapie nach Kaltenborn (MT – ZERTIFIKAT) – Kursreihe 2022

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Manuelle Therapie nach Kaltenborn (MT – ZERTIFIKAT) – Kursreihe 2022

Termin: 11.05.2024  
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Termin: 11.05.2024
Unterrichtseinheiten: 1
Fortbildungspunkte: 1

Kursreihe 2022

Beginn 1. Kurstag 09:00 Uhr

Indikation der MLD/KPE aus dem Fachbereich Orthopädie
obere und untere Extremitäten

MTFO-Konzept  – Manuelle Therapie in Kombination mit Osteopathie

Kursbeschreibung:

Sie interessieren sich für Manuelle Therapie in Kombination mit Osteopathie? Wählen Sie selbst wie intensiv Sie Manuelle Therapie lernen möchten und bis zu welchem Qualifikationsniveau.

Untersuchung und Behandlung auf höchstem Niveau. Das neue MTFO-Konzept ist der sinnvolle Weg, das Zertifikat Manuelle Therapie in 2 Jahren zu erwerben und ab dem ersten Kurstag neue, sofort in die tägliche Arbeit integrierbare Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren. Wir bringen die Ansätze der strukturellen Manuellen Therapie (Kaltenborn-Evjenth-System) und der funktionellen Osteopathie (CURA-Osteopathie) zusammen, anstatt über Unterschiede zu diskutieren.

Sie können von Anfang an zusätzlich zu den Kursen in Manueller Therapie, viszeral osteopathische, fasziale sowie cranio-sacrale Kurse belegen (siehe www.mtfo.de). So erlangen Sie das Zertifikat Manuelle Therapie (nach 260 UE) eine Zulassung für KGG (durch den anerkannten MT-Reha-Kurs) und können nach 700 Gesamtstunden (nach absolvierter Prüfung und Aufnahme in den Berufsverband Funktionelle Osteopathie (bvFO) zusätzlich osteopathische Leistungen abrechnen. Erlernen Sie eine komplexe Herangehensweise bei der Untersuchung und Behandlung Ihrer Patienten.

Der erste Schritt sollte die möglichst genaue lokale strukturelle Zuordnung des Problems sein. Im nächsten Schritt versucht man die Frage „warum und woher“ zu beantworten d.h. das gesamte funktionelle Problem dieses Patienten zu erfassen. Der Arzt stellt die strukturell pathologische Diagnose, der Physiotherapeut stellt eine funktionelle Diagnose. Wo und in welchem System liegt die Hauptstörung und wo werde ich somit den größten Erfolg haben die Gesundheit des Patienten zu stimulieren und so seinen Körper zur Heilung seiner Probleme anzuregen?

Sind die größten Effekte zu erwarten durch?

  • Behandlung des Gelenksystems / der Wirbelsäule (Schlüsselwirbel)
  • Behandlung an inneren Organen und Veränderungen des Ernährungsverhaltens
  • Behandlung des Nervensystems und Stressreduktionen
  • Aufklärung über Schmerzmechanismen und tägliche Aktivitäten
  • Behandlung des Muskel- und Fasziensystems mit Training und Eigenübungen
  • Behandlung am Schädel und den Kopfgelenken

Erfahren Sie:

  • Wie das Problem craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zu diagnostizieren und zu behandeln ist (in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt)
  • Warum Atlastherapie „alleine“ dauerhaft unwirksam ist
  • Wie man Kopfschmerzen klassifiziert
  • Warum die Diskussion über Muskeldehnung „warum und wie“ ohne gewisse Schritte vorher völlig sinnlos ist
  • Dass Schulterprobleme meist nichts mit der Schulter zu tun haben
  • Ab wann ein Tennisellenbogen von allein weggeht
  • Was der Darm mit Rückenschmerzen zu tun hat
  • Dass die „Diagnose“ Bandscheibenvorfall unbrauchbar ist. Und fast keine Rolle spielt
  • Warum alle nicht traumatischen Knieprobleme sekundär sind, d.h. nicht operiert werden müssen
  • Wie funktionelle Beinlängendifferenzen vom Fuß her entstehen und wann Einlagenversorgung zu empfehlen ist
  • Warum viele Achillessehnenprobleme kaum lokale Behandlung brauchen
  • Was die derzeitigen evidence basierten Therapieempfehlungen sind
  • und vieles mehr!

Alles das heißt:

Werden Sie zu einem diagnostisch sicheren, eigenständigen und effektiv arbeitenden Therapeuten, zu dem die Patienten gezielt kommen um ihre Fragen bei gesundheitlichen Problemen in Ruhe beantwortet zu bekommen und zusammen mit Ihnen Lösungsstrategien zu entwickeln. Haben Sie Unterricht bei Dozenten, die 20-30 Jahre Therapieerfahrung haben und mit den Dingen die sie unterrichten täglich praktisch arbeiten.

Die Weiterbildung ist als Zertifikats-Weiterbildung nach den Auflagen der „Gemeinsamen Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen“ gem. § 125 Abs. 1 SGB V anerkannt und führt, nach bestandener Prüfung, zur Abrechnungsposition „Manuelle Therapie“. Der Abstand zwischen den einzelnen Kursmodulen sollte in der Regel mindestens drei Monate betragen. Die Zertifikatsprüfung ist nach 260 UE möglich, frühestens jedoch nach zwei Jahren. Die Weiterbildung sollte innerhalb von vier Jahren abgeschlossen werden.

Aufbauende Möglichkeiten:

Lassen Sie sich 280 Stunden des MT-Zertifikates von unserem Kooperationspartner CURA für Ihre Weiterbildung in Osteopathie anrechnen und erlangen Sie die Abrechnungsmöglichkeit Osteopathie nach weiteren 420 Stunden.

Sie wollen MT auf weltweit höchstem Niveau erlernen (OMT)? Dann können Sie nach Ihrem Zertifikat einen Studiengang belegen. Mit unserem Kooperationspartner „Donau Universität Krems – DUK“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit als PT-OMT (IFOMPT anerkannt) und MSc abzuschließen und zu derzeit etwa 500 Therapeuten deutschlandweit zu gehören à ADVANCED LEVEL. Nähere Infos unter www.fortbildungszentrum-langenhagen.de

Kursinhalte und -aufbau:

  1. Untere Extremität (MT-UEX)
    Grundlagen der komplexen Untersuchung und Behandlung; Indikationsspezifische Untersuchung und Behandlung des Komplexes Fuß, Knie (32 UE)
  2. Untere Wirbelsäule I (MT-UWS I)
    Hüfte, ISG, Einführung Lendenwirbelsäule, Plexus lumbalis und sacralis (32 UE
  3. Untere Wirbelsäule II (MT-UWS II)
    LWS, BWS, Rippen, Vegetatives Nervensystem (32 UE)
  4. Obere Wirbelsäule I (MT-OWS I)
    Schulter, CTÜ, 1. Rippe (32 UE)
  5. Obere Extremität (MT-OEX)
    Ellenbogen, Hand, Plexus brachialis
  6. Obere Wirbelsäule II (MT-OWS II)
    Halswirbelsäule, Obere Kopfgelenke, Kiefergelenk (32 UE)
  7. Basis / Theorie-Kurs (MT-BAS)
    Bildgebende Verfahren, Medikamente, Schmerz (32 UE)
  8. Krankengymnastik am Gerät / MT-Rehabilitation
    MT-Reha – Indikationsspezifische Rehabilitation (40 UE)
  9. Refresher / Prüfungs-Kurs am ersten Tag des Refresher Kurses findet die Theoretische Prüfung statt. Ist der Kurs zu Ende, findet die Praktische Prüfung statt. Zusätzlich muss ein Befund eines Wirbelsäulenpatienten eingereicht werden (36 UE / 1 UE)

Die Kursreihenfolge muss in der vorgenannten Reihenfolge eingehalten werden. Ausnahme: MT – BAS kann auch schon als 4. Kurs besucht werden.

Zielgruppe: 

  • Physiotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Heilpraktiker
  • Masseure und med. Bademeister
  • Ärzte mit einer Manuellen Lymphdrainage Ausbildung

Sehr gern dürfen Ärzte an diesem Kurs “rein informativ” teilnehmen. Diese sind allerdings weder zur Prüfung zugelassen, noch erhalten sie ein Zertifikat.

Catering: 
Seminargetränke in den Kaffeepausen

Dozent:
Thorsten Munt, MSc, PT-OMT

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